Gästebuch

   

Jüdische Allgemeine, Ausgabe 34/2004

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judith scheer, 26, österreich

Da mußte ich erst von Wien nach Oslo ziehen, um ausgerechnet im hohen Norden religiöser zu werden, als ich es zu Hause je war. Eigentlich wollte ich ja nur für elf Monate in Norwegen im Rahmen des Hochschul-Bildungsprogramms Erasmus an der dortigen Universität das Fach Friedensforschung belegen. In Österreich hatte ich während des Studiums schon bei der internationalen Friedensorganisation Transcend auf diesem Gebiet gearbeitet. In Oslo habe ich mich dann ganz konsequent aufs Lernen konzentriert – ich wollte nicht ständig mit der Erasmus -Clique Party machen, sondern schnell die Sprache lernen. Zu Jom Kippur habe ich dann die Synagoge besucht und wurde sofort von einer Familie nach Hause eingeladen. Die Atmosphäre dort war so einladend, daß ich am nächsten Samstag gleich wieder zum Gottesdienst gegangen bin – in Wien habe ich das nur zu den großen Feiertagen getan. Ich versuche nun auch, Schabbat zu halten, esse koscher, kenne den Rabbiner persönlich und arbeite nebenbei als Kinder- und Jugendkoordinatorin der jüdischen Gemeinde. Im Sommer habe ich für jüdische Studenten ein „Jewish-Drop-In-Picknick " im Frogner-Park veranstaltet. Eigentlich gibt es für junge Juden über sechzehn keine institutionell geförderten Programme mehr, die Gemeinde war aber von der Idee so begeistert, daß sie gleich die Finanzierung übernommen hat. In Norwegen leben nur ungefähr zwei- tausend Juden, eintausendfünfhundert davon in Oslo. Es gibt einen koscheren Laden, der von einem Israeli geführt wird. Der Rabbiner gibt zudem eine Liste mit im Supermarkt erhältlichen koscheren Lebensmitteln heraus. Die norwegischen Juden machen gern Witze darüber, daß die Hälfte der Gemeinde „kosher med reker " ißt. Das heißt übersetzt „koscher mit Garnelen ". Nirgendwo auf der Welt sind die so frisch, so gut und so billig wie dort.

 

lorin nezer, 29, deutschland

Wenn die Sommer-Uni zu Ende ist, habe ich mindestens fünf Kilo abgenommen! Hier bin ich für den „Family Day " verantwortlich, und der Streß ist ganz schön groß. Dabei bin ich ihn eigentlich gewohnt. Seit meinem fünfzehnten Lebensjahr bin ich in der Jugendarbeit tätig. Ich bin Jugendzentrumsleiter, weil ich gern helfe. Allerdings leidet mein Informatikstudium sehr darunter. Andere in meinem Alter haben das Studium schon abgeschlossen. Aber ich arbeite ja auch noch nebenher sehr viel, um mir meine eigene Wohnung leisten zu können. Ob ein anderes Studienfach, zum Beispiel Sozialpädagogik, besser geeignet gewesen wäre? Auf keinen Fall! Zum einen war ich schon immer gut in Mathematik, zum anderen: So wichtig mir die Arbeit mit Menschen ist, mein Leben darf sie nicht sein. Ich möchte meinen Kindern eines Tages das bieten können, was meine alleinerziehende Mutter mir geboten hat. Sie schickte mich zum Beispiel schon früh zum Klavierunterricht und zum Reiten. Um das für meinen Nachwuchs zu schaffen, muß ich einen gut bezahlten Beruf ergreifen. Mein großer Traum ist es, eines Tages eine eigene jüdische Familie zu gründen. Dabei bin ich nicht einmal wirklich jüdisch aufgewachsen. Als ich als Jugendlicher zum ersten Mal Freitag allein in der Synagoge war, rief meine Großmutter entsetzt:„Du willst Rabbiner werden!" und hat mir ein paar hinter die Ohren gegeben. Heute beschwert sie sich, wenn ich einmal nicht zum Kiddusch zu Hause bin. Als konservativ würde ich mich nicht bezeichnen – nennen wir es „old school",das klingt besser. Schon mit zwanzig bin ich lieber ins Theater gegangen als ins Kino, was meine Freunde damals nicht verstehen konnten. Und statt Techno hörte ich Billy Joel – heute kommen die Kumpels übrigens und wollen meine Jazzplatten ausleihen.

 

fairlie wayne, 20, australien

Ich habe aus dem Internet von diesem Studententreffen erfahren. Das hat mich sofort interessiert. Ich komme aus Melbourne und studiere Medizin und Kunst. Derzeit absolviere ich im Rahmen eines Austauschprogrammes ein Auslandssemester in Lyon in Frankreich. Zu Hause habe ich schon mehrere Sommercamps besucht. In Melbourne bin ich Mitglied der Australien Union of Jewish Students .In Lyon bin ich dem französischen jüdischen Studentenbund beigetreten. Ich möchte einfach jüdische Studenten in Europa kennenlernen, junge Juden treffen, die sich für ihr Jüdischsein interessieren und et- was über Judentum in Europa erfahren. Das Komische ist nur: Bisher kann ich gar keine Unterschiede feststellen. Außer den üblichen kulturellen Unterschieden natürlich. Man kommt aus einem ganz anderen Teil der Welt, und trotzdem höre ich die Leute über dieselben Probleme sprechen, die uns auch in Australien beschäftigen. Die Diskussion über Mischehen zum Beispiel. Oder ob ich die Regeln der Kaschrut einhalten soll oder nicht. Und wir alle fühlen uns Israel sehr stark verbunden. Unsere Gemeinde in Melbourne ist gemischt, orthodox und liberal. Ich stamme aus einer progressiv-jüdischen Familie, aber ich interessiere mich für alle Formen des Judentums. Es leben zwar nur rund einhunderttausend Juden unter zwanzig Millionen Australiern, aber wir haben starke jüdische Gemeinden mit vielen Synagogen, und unsere Regierung ist sehr pro-jüdisch. Australien ist ein liberales Land, ähnlich den Vereinigten Staaten. Es gibt kaum Antisemitismus, wenngleich einen wachsenden Antiisraelismus, vor allem in den moslemischen Gemeinden Sydneys. Daher bin ich, nach allem, was ich gelesen habe, wirklich erstaunt darüber, daß es in Europa ein ähnlich starkes Judentum gibt. Daß junge Juden in fast allen Ländern Europas so leidenschaftlich ihre Religion leben. Ich meine, es ist eine kleine Welt.

 

tamas shisha, 27, ungarn

Ich komme aus Budapest. Dort bin ich orthopädischer Chirurg, arbeite in einer Universitätsklinik und mache gerade meinen Doktor. Ich nehme zum ersten Mal an der „Summer University." teil. Eine Freundin aus meiner Gemeinde brachte mich hierher. Eine jüdische Frau zu finden, ist wirklich ein großes Problem. Jeder Jude außerhalb Israels und den USA kennt es. Ich habe ja nicht mal eine Freundin. Bisher hatte ich erst einmal eine ernsthafte Beziehung zu einer jüdischen Frau. Ich könnte sicher auch Kompromisse eingehen, wenn ich mich in eine Nichtjüdin verlieben würde. Ich hatte schon nichtjüdische Freundinnen, damit kann ich leben. Aber meine Träume, die kann nur eine jüdische Frau erfüllen. Natürlich ist das Treffen hier auch eine Chance, jemanden kennenzulernen. Aber eben nur eine Chance. Ich sehe das nicht so verbissen. Viele Teilnehmer sind hier zu sehr darauf aus, jemanden zu finden. Das ist mir zu direkt. Die Wege des Schicksals kann man nicht kalkulieren. Es ist einfach gut, hier zu sein. Auch wenn ich nur einen neuen Freund kennenlerne. Wer weiß? Vielleicht macht mich dieser neue Freund, wenn ich ihn, sagen wir in zwei Jahren, einmal in Amsterdam oder Paris oder in England besuche, mit meiner künftigen Frau bekannt? Wir sind schon ein paar Tage vor Beginn der „Summer University " nach Deutschland gekommen. Es ist ein komisches Gefühl, einen deutschen Soldaten zu sehen. Obwohl ich weiß, daß er wahrscheinlich ein netter Typ in meinem Alter ist, mit dem ich bestimmt kein Probleme hätte. Die Deutschen haben sich mit ihrer Geschichte wirklich auseinandergesetzt. Ungarn hat mit rund achtzigtausend Juden eine große jüdische Bevölkerung. Aber nur wenige Tausend nehmen am Gemeindeleben teil, in Budapest sind es ein paar Hundert.

 

daniela ruah, 20, portugal

Ich war schon im vergangen Jahr beim Treffen in Saloniki. Es war phantastisch. In Portugal leben unter zehn Millionen Einwohnern nicht viel mehr als tausend Juden. Da tut es richtig gut, unter anderen jungen Juden zu sein. Ich bin in Cascais aufgewachsen, einem kleinen Vorort von Lissabon. Seit drei Jahren lebe ich in London und studiere Performing Arts, also Schauspiel, Tanz und Theater. Ich habe in Portugal auch schon mal eine Fernsehrolle gehabt und auf der Bühne gespielt, aber mein eigentliches Interesse gilt dem Tanz und der Choreographie. Ich weiß noch nicht, ob ich nach meinem Abschluß wieder nach Portugal zurückgehe. Lieber würde ich es in New York versuchen. Ich finde es wichtig zu reisen und zu lernen, wie man in anderen Ländern mit seinem Jüdischsein umgeht. In meiner Familie sind wir nicht wirklich orthodox, nur mein Großvater ist es. Wir gehen in die Synagoge und essen kein Schweinefleisch, aber ich esse zum Beispiel Schalentiere. Das ist sehr portugiesisch. Heiraten würde ich gern einen jüdischen Mann. Aber wenn ich einen Nichtjuden liebe, dann hoffe ich, daß mein Großvater das versteht. Ich bin unter Nichtjuden aufgewachsen und hatte keine Probleme mit ihnen. Antisemitismus habe ich nie wirklich gespürt. Andererseits erzählen selbst meine Freunde manchmal blöde Witze, und Nichtjuden stellen oft seltsame Fragen wegen meiner Religion. Man muß so vieles erklären, und dann verstehen sie immer noch nicht das Wesen des Judentums. Hier hat man sofort eine Beziehung zu allen. Man sagt einfach: Hey du bist jüdisch? Großartig! Wie gehst du damit um? Niemand vergißt die Vergangenheit, aber es ist Zeit, an die nächste Generation zu denken. Viele kommen auch hierher, um einen Partner zu finden. Immerhin fand hier gestern eine Hochzeit statt. Oder wie soll ich das verstehen?

 

torben stohn, 23, dänemark

Hier in Neuruppin möchte ich all die jüdischen Erlebnisse haben, die ich zu Hause nicht haben kann. Damit kein Mißverständnis entsteht, ich bin schon sehr stolz auf die sprichwörtliche Toleranz meines Heimatlandes. Ich fühle mich als Däne mit jüdischem Background – schließlich lebt ein Teil meiner Familie schon seit fast vier-hundert Jahren in Dänemark, der andere seit etwa einhundert Jahren. Neue Kontakte innerhalb der jüdischen Gemeinschaft zu knüpfen, ist bei ungefähr fünf-tausend dänischen Juden allerdings wirklich schwer. Zudem wurde der Jugendverband Jødisk Ungdom geschlossen. Auszugehen, um am Ende dann doch nur altbekannte Gesichter zu sehen, ist eben furchtbar langweilig, so daß am Ende selbst diejenigen wegbleiben, die eigentlich gern etwas mit Gleichaltrigen aus der Gemeinde unternommen hätten. Hier hoffe ich mich auch mit anderen Skandinaviern, deren Situation sicher ähnlich ist, austauschen zu können. Denn ich werde wohl nach meinem Jurastudium an der Kopenhagener Uni in Dänemark bleiben. Selbst wenn mein Abschluß in Israel anerkannt würde, wäre es sicher schwierig, dort Arbeit zu finden. Was ich auch nicht schlimm finde, denn die jüdische Infrastruktur in Kopenhagen ist ziemlich gut: Die Gemeinde betreibt einen Kindergarten und eine Schule, die ich beide besucht habe. Es gibt zwei koschere Metzger und ein Restaurant. Und dann ist da natürlich noch das Meer. Sobald die Sonne scheint, fahren die Dänen an den Strand, selbst wenn das Wasser noch richtig fies kalt ist. Meine Freunde suche ich mir nicht danach aus, ob sie jüdisch sind; einer meiner besten Kumpels ist zum Beispiel Araber. Und was vielleicht auch noch ganz lustig ist: Zu Hause esse ich strikt koscher, aber wenn ich ausgehe, dann gehe ich auch gern zu McDonalds ,Cheeseburger esse ich aber nicht. Ich mache mir meine eigenen Regeln.

 

Durstig nach Judentum

Dreihundert Studenten treffen sich zur Summer-University in Brandenburg

von Elke Wittich und Helmut Kuhn

Die Häuser von Gut Gnewikow am Rande des brandenburgischen Neuruppin heißen plötzlich „Rambam ", „Carlebach ", „Golda Meir " oder „Einstein ". Am Ende einer verschlafenen Allee, in der die DVU gerade mit Wahlplakaten wirbt, findet eine jüdische Hochzeit statt. Das Brautpaar küßt sich unter der Chuppa. Der Rabbiner spricht den Segen, der Bräutigam zertritt das Glas. Im Garten wird getanzt, es gibt Challa und koscheren Wein. Masel tow! Die Tage der folgenden Woche heißen „Family ", „Judaism & Modernity ", „History ", „Israel ", „Lifestyle " und „Religion Day ", und die Rezeption des Jugenddorfes wird in „Philosophisches Café " umbenannt..

Was geschieht hier? Die Kurzform heißt Summer U ". Mehr als dreihundert jüdische Studenten aus fünfundzwanzig Ländern sind zur Sommer-Universität der European Union of Jewish Students gekommen. Von Litauen bis Portugal, von der Ukraine bis Belgien. „Es ist bislang das größte Treffen in Europa seiner Art ",begrüßt Viktoria Dolburdt vom Präsidium des Studentenbverbands am Morgen nach der Hochzeitsfeier die jungen Studenten. Zum einundzwanzigsten Mal findet das Sommercamp statt, zum ersten Mal in Deutschland. „Thirsty for Judaism " lautet der Titel des Programmhefts. Darunter ein Baby, das an der Flasche nuckelt – durstig nach Judentum?

Sonne, See, Strand, ein altes Gutshaus. Der Tag beginnt mit einem Yoga-Kurs. „Ihr seid alle einen weiten Weg gekommen. Am Ende der Woche werdet ihr mit neuen Ideen, Möglichkeiten und Herausforderungen zurückkehren ", sagt Viktoria Dolburdt. Es gehe darum, Identität und Stolz junger Juden in Europa zu stärken. Mitgholfen dabei haben Sponsoren wie die Jewish Agency, der Zentralrat der Juden in Deutschland, die israelische Botschaft, das Auswärtige Amt, Daimler Chrysler und die Jüdische Gemeinde zu Berlin sowie Mitglieder des europäischen und deutschen Bundes jüdischer Studenten.

Jeder Tag ist mit Workshops, Sport, Gebeten und Gesprächen reich gefüllt. Das Organisationsteam hat Rabbiner, Gelehrte und Künstler aus aller Welt nach Brandenburg geholt. Die Studenten fahren nach Berlin, besuchen das Jüdische Museum, die Gemeinde, das Scheunenviertel und ein Konzert der israelischen Sängerlegende Matti Caspi. Die Seminare beschäftigen sich mit Themen wie „Der nackte Körper im Judentum ",„Homosexualität – Stolz oder Vorurteil?" und „Feminismus in der Tora ".Oder es geht um Fragen wie:„Kann man alles haben? Orthodoxie und Modernität?" oder „Was haben Jazz-Gesang und Challa-Backen gemeinsam?" Es geht darum, was sich in Europa nach dem Kollaps des Kommunismus verändert hat und wie sich die zweite Intifada auf das Leben in Israel auswirkt.

Aber nichts wird heftiger diskutiert als die Frage:„Mutter, warum sollte er/sie jü- disch sein?". Sandra Lustig aus Berlin fragt:„Wollt ihr jemanden heiraten, den ihr schon seit dem Kindergarten kennt? Wollt ihr eure Stadt, euer Land für einen jüdischen Partner verlassen? Oder sollen wir alle nach Israel ziehen?" Schnell wird klar: Die Auswahl bei der Partnersuche ist sehr beschränkt. „Aber wir haben viertausend Jahre unsere Identität behalten, indem wir keine Mischehen eingingen ", antwortet ein junger Brite. „Wir in Polen kommen zu fünfundneunzig Prozent aus Mischehen ", hält ein Student aus Warschau dagegen. Sein holländischer Nachbar klagt:„Unsere Gemeinde ist winzig, und ich darf mich nicht außerhalb umschauen?" Darauf eine junge Frau aus Portugal: „Richtig. Wir haben gerade Mal tausend Juden in ganz Portugal." Kommentar aus der letzten Reihe: „Heirate doch einen Holländer!" Gelächter..

Für den Amsterdamer Alon und seine Freunde steht schon mittags fest, daß die Sommer-Uni ein Erfolg ist:„Wir haben gerade eine italienische Gruppe 3:0 im Volleyball geschlagen – die Revanche für die niederländische Niederlage bei den Olympischen Spielen ist geglückt!"

Aber natürlich sind die Studenten nicht nur des Spaßes wegen gekommen.„Es ist für uns interessant zu erfahren, wie Juden in der Diaspora leben ",sagt der Vorsitzender Hebrew University Students Union Jerusalem, Idan Ilan. „Wir wollen Kontakte knüpfen und voneinander lernen, das ist schon sehr spannend!" Michel Swalef, Präsident der niederländischen Studentenvereinigung, kann dies nur bestätigen. Er war im vergangenen Jahr schon in Griechenland dabei, wo er „wirklich viele Leute kennengelernt " hat..„In diesem Frühjahr habe ich dann einige besucht."

Den Sommer mit jüdischen Jugendlichen zu verbringen sei eine gute Möglichkeit, jüdische Mädchen kennenzulernen, lacht Marc Simon, der in London Jura studiert. Und zum Kennenlernen gibt es viele Gelegenheiten, beim Relaxen auf der Wiese oder beim Schlangestehen am Büffet.

Brandenburs gute Luft nutzt Olga, Soziologie-Studentin aus Moskau als Wellness-Urlaub. Vadim aus St. Petersburg macht die Entdeckung, daß sich viele Studierende aus den unterschiedlichsten Ländern als Russen entpuppen:„Hier ist sogar eine Australierin, die russisch spricht!"

 

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