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1. Juni 2004

Jüdische Organisation Norddeutscher Studenten (JONS) und die DIG machen Umfrage mit 1.300 Jugendlichen zum Thema Israel.

3.000 Schülerinnen und Schüler hatte das JUNGE FORUM der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hamburg zur Teilnahme an einer Umfrage aufgerufen. Thema: "Was wissen wir über das Leben in Israel?" Es waren Papierberge, die über die Schulbehörde im März an hundert Schulen verschickt wurden - und diese Berge kamen zurück: exakt 1.300 Fragebögen wurden im Mai ausgewertet. 16 Freunde und Mitglieder des JUNGES FORUMS saßen bis Mitternacht an der Auswertung, darunter auch viele Mitglieder der JONS (Jüdische Organisation Norddeutscher Studenten). "Eine großartige Resonanz! Israel bleibt damit nicht nur ein Thema für die Spät-Nachrichten, sondern ist auch im Unterricht gefragt. Jenseits von deutscher Geschichte oder dem aktuellem Terror haben Jugendliche Fragen und ein drängendes Interesse an dem einzigen demokratischen Staat des Nahen Ostens, über dessen Gesellschaft wir so wenig wissen", freuten sich die Mitglieder des JUNGEN FORUMS.

Dies hat auch die Auswertung der Studie ergeben: Fast die Hälfte aller Fragen zu Wirtschaft, Religion, Kultur, Sport und Musik wurden nicht richtig beantwortet. Ziel der Umfrage war jedoch nicht, vorhandenes Wissen abzufragen, sondern Israel aus verschiedenen Blickwinkeln zu zeigen. "Wir wollten auf interaktive Weise informieren und das Bauchgefühl der Befragten herauszufordern. Nicht zu letzt eine offene Frage am Ende des Fragebogens brachte ganz unterschiedliche Meinungen und Gedanken zu Papier", erklärten die Initiatoren.

Schulen, die sich an der Umfrage beteiligt haben, erhalten in diesen Tagen zusammen mit der kompletten Auswertung der Umfrage den Roman-Polanski-Film DER PIANIST. Die Senatorin für Bildung und Sport der Freien und Hansestadt Hamburg, Frau Alexandra Dinges-Dierig, hat die Umfrage als Schirmherrin unterstützt. Das Hamburger Abendblatt begleitete die Fragebogenaktion als Medienpartner. Das Junge Forum versteht sich als loser Treffpunkt junger DIG-Mitglieder (bis 30 Jahre). Zusammen mit den JONS, der Jüdischen Organisation Norddeutscher Studenten wurden die Fragebögen ausgewertet.

Die Ergebnisse der Umfrage werden in den nächsten Tagen als gedruckte Dokumentation erscheinen – Exemplare können bei Frau Waltraut Rubien, Vorsitzende der DIG Hamburg (04103 - 970 007) oder Felix Husmann, Vorstand der DIG Hamburg / Junges Forum (0178 - 670 22 50) bestellt werden.