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Erklärung vom Februar 2002 von BJSD, KJG und MJDErklärung des Bundesvorstand des Bundesverbandes Jüdischer Studenten in Deutschland (BJSD), der Bundesleitung der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) und der Bundesvorstand der Muslimischen Jugend in Deutschland (MJD): "Der Bundesvorstand des Bundesverbandes Jüdischer Studenten in Deutschland (BJSD), die Bundesleitung der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) und der Bundesvorstand der Muslimischen Jugend in Deutschland (MJD) haben sich auf ihrer gemeinsamen Tagung in Berlin vom 01.-03. Februar 2002 auf folgende Erklärung verständigt: Alle drei Organisationen sehen das friedvolle Zusammenleben verschiedener Religionen und Kulturen in Deutschland als unverzichtbaren Teil einer freien und toleranten Gesellschaft. Geprägt von gegenseitigem Respekt und Interesse bewerten die drei Vorstände das Zusammenleben verschiedener Religionen und Kulturen auf dem gemeinsamen Fundament der Menschenrechte als Bereicherung für das Leben in Deutschland. Beeinflusst von den Ereignissen der letzten Monate hat für alle drei Verbände der bewusste Umgang mit den Glaubenden verschiedener Religionen in Deutschland eine neue, größere Bedeutung erlangt. Es wird entschieden verurteilt, dass wegen Glauben und Religion Gräueltaten begangen werden. Für alle drei Verbände ist ein Zusammenleben verschiedener Religionen in Frieden möglich, wünschenswert und anzustreben. Allen Strömungen in dieser Gesellschaft, die das Zusammenleben verschiedener Religionen als Belastung oder Gefahr verstehen, wird eine klare Absage erteilt. Alle drei Vorstände verpflichten sich, den multireligiösen Dialog auf allen verbandlichen Ebenen zu forcieren und zu unterstützen." |