Seminar "Die jüdische Reaktion auf Antisemitismus im Nachkriegsdeutschland"

Freitag, 28. Februar - Sonntag, 02. März 2003, Kochel am See

Plakat

Mit der "Stunde Null" im Mai 1945 sollte eine neue Zeit einsetzen - ein neues, anderes Deutschland sollte entstehen. Doch war damit auch plötzlich der Antisemitismus ausgerottet?

Natürlich nicht. Re-education schön und gut, aber Menschen ändern sich nicht von heute auf morgen. Antisemitismus war immer noch vorhanden und brach immer wieder aufs Neue aus.

Wie reagierten die Juden, die sich im unmittelbaren Nachkriegsdeutschland aufhielten (es waren bis zu 200 000!), auf den Antisemitismus?

Haben sie sich aktiv gewehrt oder lediglich gemahnt?

Wir wollen verschiedene Begebenheiten betrachten und untersuchen, welche Formen der Verteidigung gewählt wurden. Wie hat sich die Verhaltensweise der Juden gewandelt? Weswegen?

Auf einem Schloss, herrlich in den Alpen gelegen, wollen wir diesen Fragen auf den Grund gehen.

Bei dem Seminar handelt es sich um ein Kooperationsprojekt zwischen dem BJSD und dem Nürnberger Institut für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20.Jahrhunderts und wird von Peter Zinke, einem der Autoren des Buches "Nakam - Jüdische Rache an NS-Tätern" geleitet. Mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Georg-von-Vollmar-Akademie.

Deswegen kostet das Ganze auch nur 30 Euro (jetzt auch für Nichtstudenten). Dafür gibt es dann auch noch koschere Kost und Logis. Die Anreise wird bis zu 40 Euro bei kürzeren, bis zu 75 Euro bei längeren Entfernungen erstattet. Unbedingt die Originalbelege (Fahrkarten, Tankstellenquittungen, ...) einsenden.

Und hier geht es zur Anmeldung, die spätestens am 10. Februar definitiv schließt, wenn nicht vorher schon alle Plätze vergeben sind.

Die Anmeldung wird erst wirksam, wenn die Zahlung von 30 Euro auf folgendes Konto eingegangen ist:

BJSD
Dresdner Bank Aachen
Kontonummer: 214537600
BLZ: 390 800 05
Verwendungszweck: Kochelsee <DEIN NAME>